Die Quarter-Life-Krise ist eine Krise die zwischen dem 20sten und 30sten Lebensjahr auftritt – also insbesondere die Generationen der Millenials und GenZ betrifft. Der Begriff wurde in den 80er Jahren geprägt und angeblich durchlaufen über 80% der Millenials (lt. The Guardian) Symptome dieser Krise.

Fragst du dich, ob auch du von der Quarter-Life-Krise betroffen bist? Beantworte dir die unten stehenden Fragen, in denen typische Merkmale einer QLC abgefragt werden.

  1. Kennst du Unsicherheit bei Entscheidungen im Beruf und/oder im Privaten?
  2. Fühlst du dich oft überfordert im Alltag?
  3. Fühlst du dich oft orientierungslos?
  4. Hast du oft Zukunftsängste?
  5. Fühlst du dich oft einsam?
  6. Hast du oft das Gefühl „nicht genug“ zu sein?
  7. Bist du oft unglücklich und unzufrieden in deinem Leben?

Im Vortrag am 22.Oktober an der WU Wien habe ich die Teilnehmenden dieselben Fragen gestellt. Die Antworten kannst du hier sehen:

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Du merkst also… du bist mit deinen Gefühlen und Ängsten nicht alleine! Jules Schröder schreibt in ihrem Artikel im Forbes Magazine: Es ist weniger eine Frage, ob man die QLC bekommt, sondern mehr eine Frage, wann du sie bekommst.

Wir leben in einer Zeit in der dir alle Möglichkeiten offen stehen.

Aber warum überfordert uns das? In einer Studie wurden Probanden darum gebeten, zwischen verschiedenen Marmeladensorten eine auszuwählen, die sie gerne hätten. Je mehr verschiedene Sorten angeboten wurden, desto schwieriger war es für die Probanden eine gute Wahl zu treffen, und ab einer gewissen Zahl, waren sie so überfordert, dass sich Viele dazu entschlossen besser keine Wahl zu treffen, anstatt die Falsche. Unser Gehirn ist ab 7 (+-2) Optionen überfordert! So sieht die knallharte Wahrheit aus.

Alleine an der Hauptuni Wien gibt es über 100 verschiedene Studiengänge, geschweige denn all die verschiedenen Berufsbezeichnungen und Positionen. Heutzutage kann sich zudem jede*r den eigenen Job und Alltag gestalten und erschaffen. Die Generationen GenY (Millenials) und GenZ sind daher gefordert ihr Leben aktiver zu gestalten, als jede andere Generation vor ihr.

Ich möchte dir eine Frage stellen, deren Antwort dir vielleicht einen Weg raus aus deiner QLC zeigt:

Was bedeutet es für dich „erfolgreich“ zu sein?

Bedeutet es viel Geld zu verdienen? Was machst du am Ende des Tages mit all deinem Geld, wenn du es verdient hast? Bedeutet es, einen Doktortitel zu haben? Für wen möchtest du den Titel haben… für dich selbst, oder für andere? Ich glaube, es gibt so etwas wie ein ganz lauteres und „heiliges“ Gefühl von Erfolg in uns. Eines, das wir an Kindern beobachten, wenn sie teilen und sich darüber freuen, oder wenn sie etwas Neues gelernt haben und darauf stolz sind, oder wenn sie etwas für dich tun wollen, das sie selbst ganz toll finden. Erfolg hat dann immer auch mit dem anderen zu tun. Erfolg in diesem Sinne, ist kein Erfolg mehr, wenn ein anderer an meinem Erfolg „leidet“. Michelle Obama schreibt in ihrer Autobiografie: Es gibt nur einen Maßstab für Erfolg: Den eigenen. Zunächst mag diese Definition unbefriedigend sein, weil sie einen kein Stück weiter bringt. Bei genauerem Nachdenken, erkennt man: Es ist die einzige Definition, die Sinn macht. Denn Erfolg, das Gefühl erfolgreich zu sein und etwas Sinnvolles zu tun, das Gefühl von Glück, das kann einem niemand (nachhaltig) einreden. Das kann nur aus dem Inneren entstehen. Du wirst daher nicht darum herum kommen, dir diese Frage zu beantworten.

Du wirst den richtigen Weg, deinen Weg daran erkennen, dass er sich gut anfühlt, dass er dir ein Lächeln auf den Lippen schenkt und dir Frieden im Herzen gibt. Nicht daran, dass andere ihn gut finden, dass du daran am meisten Geld verdienst, die meiste Sicherheit hast, oder den höchsten Titel bekommst.

Du wirst den richtigen Weg daran erkennen, dass er sich gut anfühlt, dir ein Lächeln auf den Lippen schenkt und dir Frieden im Herzen bringt.

Nimm dir hier und jetzt also die Zeit kurz über diese Frage nachzudenken – gib dir wirklich darauf eine Antwort. Am besten ist es, du schreibst diese Antwort auf, formulierst sie aus, und teilst sie sogar mit Menschen. Warum? In Gedanken nehmen wir oft Abkürzungen, denken nicht zu Ende, machen uns nicht die Mühe unsere Gedanken wirklich auszuformulieren. Ist für uns selbst ja oft auch nicht notwendig 😉 Wenn du es für dich ausformulierst, aufschreibst oder mit jemandem besprichst, hat dein Denken eine ganz andere Qualität. Ich wurde einmal im Coaching mit dieser Frage konfrontiert. Ich hatte mir zwar schon öfter darüber „Gedanken gemacht“. Aber in dieser Situation, in der ich es ausformulieren musste, war es nochmal eine andere Sache… Wenn du deine Gedanken sofort teilen möchtest, dann schreibe sie doch unter diesen Post in Social Media (Facebook oder Instagram).

4 Phasen der Quarter Life Crisis

nach Dr Oliver Robinson (University of Greenwich, London)

1.Phase

In der ersten Phase fühlst du dich „gefangen“. Gefangen in deinem Job. Deinem Studium. Deiner Partnerschaft. Du hast das Gefühl, es ist unmöglich auszubrechen, dir etwas oder jemand anderen zu suchen. Lösungen und Auswege werde nicht (mehr) gesehen, der Blick und die Gedanken verengen sich in die sogenannte Problemtrance.

You can leave but you feel you can’t – Oliver Robinson

2.Phase

Deine Hoffnung wächst und du bekommst den Glauben daran, dass Veränderung möglich ist. Neue Handlungsspielräume und Lebensentwürfe werden erkundet und überhaupt erst gedacht. Emotional durchläuft man eine Achterbahn der Gefühle.

In dieser Phase ist es wichtig darauf zu hören, was die eigene Intuition sagt. Was fühlt sich gut an? Welches Leben möchte ich haben? Wie möchte ich leben? Wenn du das Gefühl hast, du weißt nicht mehr, was sich gut anfühlt und was nicht, dann lade ich dich herzlich zu den Good Morning Sessions ein, die immer am Mittwoch gratis und online stattfinden. Darin werden wir meditieren und uns besonders auf positive Emotionen konzentrieren. Das hilft dir einen klareren Kopf und wieder Zugang zu deiner Intuition zu bekommen. Hier bekommst du nähere Infos dazu.

3.Phase

Du orientierst dein Leben neu. Du triffst Entscheidungen, die dein Leben in eine neue Bahn lenken, die besser zu deinen Bedürfnissen und Vorlieben passt.

4.Phase

Deine (neuen) Werte und Interessen stehen fest und werden gelebt. Dein neuer Lebensentwurf festigt sich.

Ich wünsche dir viel Hoffnung und den Glauben, dass Veränderung möglich ist! Ich weiß, dass es nicht nur für dich, sondern für die Menschheit insgesamt ein Gewinn sein wird, wenn du dein Leben so gestaltest, wie es dir gefällt 🙂 Also…

Go 4 Gold & Be Blessed,

Lisa

Wenn du in deinem Prozess gerne eine eins-zu-eins Begleitung haben möchtest, dann kannst du das Angebot zum Einzelcoaching in Anspruch nehmen.