1. Übernimm die volle Verantwortung für dein Leben

Übernimmst du Verantwortung für dein Leben? Und ich meine damit, ob du wirklich die gesamte Verantwortung übernimmst? Die meisten Menschen würden sofort darin übereinstimmen, dass jeder/jede für sein eigenes Leben selbst verantwortlich ist. Dennoch habe ich in meinen Coachings  mit KlientInnen erfahren, dass in der Praxis oft nicht klar ist, was es bedeutet, die volle Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Beantworte dir dazu die folgenden Fragen:

  • Warum hast du den letzten Job verloren?
  • Wie kommst es, dass du (seit Jahren) in einem Job bist, der dich unglücklich macht?
  • Warum hast du das ‚falsche‘ studiert?
  • Warum zieht sich das Studium / deine Ausbildung seit Jahren?
  • Warum hast du noch nicht den/die richtige/n PartnerIn gefunden?
  • Warum hast du nicht das Körpergewicht, das du gerne hättest?
  • Warum kennst du deine Berufung nicht?
  • Warum verdienst du nicht so viel Geld, wie du gerne verdienen würdest?
  • Warum bist du neidisch auf xy?
  • Wie bist du dahin gelangt, wo du derzeit stehst in deinem Leben? Und bist du damit zufrieden?

Wenn du auf eine dieser Fragen mit einem äußeren Umstand, anderen Menschen, Eltern etc. geantwortet hast – also etwas anderes als dir selbst – dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du in diesem Bereich noch nicht die volle Verantwortung für dein Leben übernimmst.

Vielleicht wirft du jetzt ein, dass es aber tatsächlich Umstände, Schicksalsschläge oder Voraussetzungen gibt, für die du einfach nichts kannst. Und an denen du auch nichts ändern kannst. Das stimmt natürlich. Ob dein Elternhaus reich, mittelständisch, oder arm ist, ob du eine lebensverändernde oder beeinträchtigende Krankheit oder körperliche Einschränkungen hast, welchen Menschen du bisher begegnet bist und wie dein Chef das Unternehmen führt etc. das kannst du nicht beeinflussen. Was allerdings auch in diesen Situationen Verantwortung übernehmen bedeutet, wird Anhand dieser Formel ersichtlich:

Ereignis + Reaktion = Folge / Ergebnis*

Ereignisse, das sind jene Zutaten in der Gleichung, an denen du nichts ändern kannst. Das sind die Dinge, die einfach passieren – ungeahnt, spontan, unbeeinflussbar. In den Bereichen, in denen du keine oder nicht die volle Verantwortung übernimmst, sieht für dich die Gleichung folgendermaßen aus: Ereignis = Ergebnis. Der Grund, warum du da stehst, wo du gerade bist, ist ein bestimmtes Ereignis oder die Kombination aus mehreren Ereignissen. Dabei vergisst du aber, dass deine persönliche Reaktion auf ein Ereignis das schlussendliche Ergebnis wesentlich bestimmt, und zwar völlig unabhängig davon, welches Ereignis vorangegangen ist. Eine adäquate Reaktion auf ein Ereignis zu liefern, das zum gewünschten Ergebnis führt – das ist deine Aufgabe und deine Verantwortung.

Sich selbst einzugestehen, dass du das Steuer in der Hand hältst und deine Zukunft bestimmst, kann ganz schön beängstigend sein. Und klingt vielleicht im ersten Moment auch hart und überfordernd. Beängstigend ist es dann, wenn du dir zwar eingestehen kannst, selbst verantwortlich zu sein, du aber keine Ahnung hast, wie du dich anders verhalten, andere Entscheidungen treffen kannst oder welchen Weg du gehen sollst, damit du dein Leben in die Wunschrichtung steuerst – hin zu einem Leben mit hoher Lebensqualität. Lass mich dir etwas Druck rausnehmen: Das herauszufinden, darf ein Prozess und ein Weg sein und der erste Schritt ist immer die Erkenntnis selbst. Welcher war/ist dein Anteil, dass dein Leben derzeit so aussieht, wie es aussieht? Welche Entscheidungen, Handlungen etc. haben dich hierher geführt? Diese Fragen können dir bereits erste Hinweise darauf liefern, was du in Zukunft anders machen könntest.

2. Begrenze dich selbst – aber richtig

Ich erlebe es so oft, dass Menschen sich nicht erlauben (groß) zu träumen. Es muss der realistische Job sein. Es dürfen keine egoistischen Ziele sein. Es muss der sichere Weg sein. Es müssen möglichst alle Optionen offen gehalten werden. In dieser Haltung übersehen die Menschen vor lauter Bäumen den Wald – und vor allem die Vision eines Waldes, wie sie ihn gerne hätten. Was ich damit meine ist: Ich erlebe es, dass Menschen sich in ihren Träumen beschneiden, weil diese unrealistisch, utopisch, vielleicht sogar größenwahnsinnig, oder aber einfach zu risikoreich sind, und sich gleichzeitig alle Optionen offen halten wollen. Denn sie wollen sich  nicht auf etwas festlegen, dass sie später bereuen würden.

Ich würde genau die umgekehrte Vorgehensweise vorschlagen. Speziell in dieser Zeit, in der ALLE Möglichkeiten offen stehen, würde ich sagen: Wähle dein Ziel, und träume dabei groß, ja grenzenlos. Sodass dein tiefstes Inneres dazu ein großes „Ja“ ausspricht, ins Stauen gerät, fasziniert ist. Ein Traum, den du eigentlich nicht zu träumen wagst, der aber gleichsam ein Kribbeln verursacht. Okay, auch Angst! Aber auch diese unglaubliche Lust, Spannung, Aufregung und fast unweigerlich ein Grinsen auf deine Lippen bringt! Du kannst nicht anders. Hier ist es! Hier ist die Option, für die du bereit bist alle anderen Optionen aufzugeben und diese eine Option zu wählen. Ich denke, wir leben in einer Zeit, in der, oft unbewusst, die junge Generation bereits spürt, dass sie sich mit nichts Geringerem mehr zufrieden geben wird. Im Ausleben und Verwirklichen dieses Traumes ist deine Lebensqualität am Höchsten. Und genau das sollte dein Standard sein, nichts Geringeres. Geh den Weg, der dir die Verwirklichung dieses Traumes ermöglicht, und zwar möglichst effizient und effektiv, das bedeutet mit dem geringsten Aufwand, Kosten und der geringsten Zeit.

Die meisten Menschen, die denken, sie wissen nicht, was sie wollen, wissen in Wirklichkeit sehr wohl, was sie wollen, erlauben sich aber nicht diesen (zu) großen Traum zu träumen, geschweige denn zu leben.

3. Geh los

Wirklich glücklich macht das, was dir selbst als sinnvoll erscheint, was du gerne tust, was dein Herz höher schlagen lässt. Warte damit nicht auf morgen, und schon gar nicht auf die Zeit nach dem Studium, nach der Ausbildung oder auf die Pension! Beginne bereits heute damit loszulegen! Der erste Schritt ist meistens Informationsbeschaffung und Recherche. Geh los – diese Aufgabe ist nicht leicht, und vielleicht erscheint dir der Berg unüberwindbar, zu groß, nicht greifbar, überwältigend. Und du kommst ins Zweifeln: Vielleicht ist es doch nicht das Richtige? Nein. Diese Gedanken sind ein typisches Indiz dafür, dass du dich einfach gerade selbst sabotierst, zurückhältst und dich in der Warteposition gefangen hältst. Manchmal ist es leichter zu Zweifeln als Loszugehen. In einem der nächsten Blogposts werde ich dir Tipps zum Loslegen geben. Sehr empfehlenswert dafür wird der Kurs „WeSuccess“ sein. Melde dich zum verbesserlich-Newsletter an, und sei eine/r der Ersten, die sich zum Pilotdurchgang ab 1.Oktober anmelden können!

Go for gold & be blessed,

Lisa

*) Formel nach Dr. Robert Resnick, aus dem Buch „Kompass für die Seele“ von Jack Canfield und Janet Switzer.